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Modellbau Wels

21.04.2017 09:00 - 23.04.2017 17:00

Von Dampfbooten, stationären Maschinen über Dampftraktoren bis hin zu Echtdampfbahnen in allen Spurweiten - der Echtdampf-Bereich hat sich in den letzten Jahren zum unbestrittenen Publikumsmagneten entwickelt. Bei der Ampertalbahn können Sie dem Lokführer über die Schulter schauen und erfahren spannende Infos zur Echtdampf-Bahn und wie man die Kessel richtig beheizt. Anlässlich des 5. Jubiläums sorgen mehr Spurweiten und zusätzliche Gastfahrer garantiert wieder für einen großen Ansturm auf den Echtdampfbereich. Österreichs größte Echtdampfanlage sorgte an allen Tagen für strahlende Kinderaugen. Beinahe 600 m Gleislänge wurden in über 95 Arbeitsstunden auf einer Fläche von 6.300 m² verlegt. Die Strecke führte vorbei an liebevoll gestalteten Gartenflächen, durch einen Tunnel und endete im Messebahnhof bei der Tower Bridge im Maßstab 1:24. Ca. 125 kg Anthrazitkohle und 700 Liter Wasser erzeugten den notwendigen Dampf für die vier Lokomotiven. Insgesamt wurden 260 km von der Ampertalbahn und den Gastfahrern auf der umfangreichen Gleisanlage zurückgelegt. Große und kleine Besucher kamen zum Messebahnhof um ein Ticket für eine Mitfahrt zu ergattern. Neben dieser Anlage beeindruckten auch stationäre Dampfmaschinen, dampfbetriebene Riesenräder und vieles mehr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Diakopto-Kalavrita

IMG_4326.JPGWenn man schon am Peloponnes Urlaub macht, sollte man sich als Eisenbahnfreund die 750mm Schmalspurstrecke von der Hafenstadt Diakopto am Golf von Korinth in die Berge nach Kalavryta nicht entgehen lassen. Landschaftlich ist die Strecke beeindruckend. Sie verläuft – abgesehen von dem kurzen Stück, das sie an den Fuß der Berge führt – fast ausschließlich in der Steigung und zum Teil in der Wand der canyon-artigen Schlucht des Vouraïkos. Die engste und abenteuerlichste Stelle in der Schlucht liegt bei Kilomter 10,8 und ist gerade mal zwei Meter breit, die Bahn überquerte sie vor der Generalsanierung auf einer kleinen Brücke zwischen zwei Tunneln. Wie in einem Kamin ragen einen Moment lang links und rechts blanke Felsen empor, zwischen ihnen stürzt das Wasser in die Tiefe. Auf der Trasse der Bahn verläuft dabei auch der europäische Fernwanderweg E4. Immer wieder wurde über die Einstellung diskutiert, da die Bahn heute – außer ihrem touristischen Aspekt – wirtschaftlich kaum noch Bedeutung hat. Allerdings beschaffte die Bahn 2007 vier neue Triebwagen von Stadler Rail, bezeichnet als OSE BDmh 2Z+4A/12, und sanierte die Strecke 2008/2009 von Grund auf. IMG_4213.JPGDabei wurden die Stahlbrücken renoviert und der Oberbau erneuert. Die Instandsetzung kostete etwa 40 Mio. Euro. Am 2. Juli 2009 wurde die Strecke wieder eröffnet. Die 22km lange Strecke mit einigen Zahnradabschnitten wurde in den Jahren 1889 bis 1896 gebaut und ist eine touristische Attraktion. So kann es schon vorkommen, dass man in der Hochsaison keine Tickets mehr bekommt da die wenigen Züge teilweise bereits Tage zuvor ausverkauft sind.

 

Hier die Bildgalerie von der atemberaubenden Strecke

 

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